Freitag, 16. September 2011

Gänsehaut - ein Lächeln das mein Leben weckt.

Eine Woche Praktikum in meine alten Grundschule. Ich habe wirklich geglaubt, es wird einfach ganz entspannt. Nichts besonderes halt. Ein paar kleine Kinder, etwas beobachten und Beispiele für eine wissenschaftliche Arbeit suchen. Am Ende wollte ich nicht mehr weg. Ich habe innerhalb einer Klasse 12 Charaktere kennenlernen dürfen, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein können, aber jeder Einzelne von ihnen war wundervoll. Ich sollte über Verhaltensstörungen und generell die Entwicklung von Kindern in Zusammenhang mit dem sozialen Umfeld schreiben, weshalb ich sofort in diese Klasse verwiesen wurde. Ich gestehe, am letzten Tag kam mir eine Träne, als ich dann losgefahren bin. Ich habe einen Jungen mit einer Krankheit kennengelernt, die mit Tabletten behandelt wird, wobei ich leider weiß, dass dies nicht der beste Weg ist. Ich wünschte, ich könnte bei ihm bleiben. Ich wünschte ich könnte ihm helfen. Wenn ich könnte, würde ich am liebsten der ganzen Klasse helfen, vielleicht auch noch viel mehr Kindern.
Bitte lass mich doch einfach die Welt ein kleines Stückchen besser machen, bitte. 
Das mir einmal ein kleiner, zuckersüßer Junge mit seinen Problemen hilft, mich selbst besser zu finden und mir meinen Weg zeigt, damit habe ich nicht gerechnet.
Danke für diese Woche.

Montag, 12. September 2011

Leben zum selber basteln.

Als kleines Kind haben wir voller Spannung den Märchen, Sagen und anderen aufregenden Geschichten gelauscht. Wir glaubten insgeheim alle, dass wir kleine Prinzessinen sind und uns der Prinz auf seinem großen, weißen, edlen Pferd rettet, wenn die Zeit gekommen ist. Er würde all das Böse bezwingen, den Drachen der um unser Leben trachtet. Der Weihnachtsmann war realer, als erwachsen zu werden. Das Herz schlug für Bibi Blocksberg, die große wundervolle Heldin. Die in der perfekten Familie, die aus jeder noch so verzwickten Situation unbeschadet herauskam. So viele unersetzbare Momente, so viele Dinge, die niemals für unsere Augen bestimmt waren. Die Realität hat uns alle an der Hand gepackt und man musste lernen, dass nicht alle Wunden heilen und erst recht niemals alles perfekt wird, wenn man nicht fest genug daran glaubt. Wir haben Schere und Kleber bekommen und konnten dann selbst entscheiden, was wir zerstören und was wir heilen wollten. Waren in der Lage, Verbindungen zu kappen, oder zerbrochene Herzen zu kleben. Nur ein Schritt bis zum Glück und nur einer bis in den Abgrund und nur wir allein sind dafür verantwortlich, in welche Richtung unser Schritt geht, vielleicht bleibt auch Jemand stehen. Doch nicht alles ist beeinflussbar. Manchmal kommt es einfach vor, dass Menschen dich nicht genug schätzen. Manchmal muss man stark sein. Manchmal ist es hart, doch nur dadurch spürt man das darauf folgende Glück viel intensiver. Das Glück, geliebt zu werden, auch wenn der Mensch nicht dazu fähig ist, sich ganz darauf einzulassen und es zu zeigen.

Freitag, 2. September 2011

1.2.3.4.5.6.7.8.Meine Mädchen.

Prinz Pi ist meine Religion und Metrickz meine Erinnerung an die wunderbarsten Menschen dieser Welt und eine sehr tolle Zeit. Heimlich geraucht hinterm Bungalow. Ernste und belanglose Gespräche geführt. Gestritten und geliebt. Geträumt und gelebt. Tränen und Lachen. Kirsch und Cola am Strand, wie kleine Kinder, die sowieso die coolsten sind. Als wäre Superman real und Batman unsere geheime Identität. Kleine unschuldige Kinder, die zu schnell erwachsen werden wollten, es vielleicht vereinzelt auch wurden. Manche blieben zurück. Manche sprangen zu weit. Wo stehen wir? Freundschaften, die mit den Jahren verblassten, aber immer im Herzen bleiben. Menschen, die ewig bestehen, bis zum bitteren Ende. Unser Leben wurde begleitet von dem Takt unserer Zeit. Der Beat der unser Herz antrieb. Dumme Fehler, kleine Macken, zu viele Tränen und doch waren wir glücklich. Alles was bleibt sind Schnipsel, Überbleibsel der Freiheit. Aber wir haben Konfetti daraus gemacht und bewerfen uns damit. Das Vertrauen zu euch lässt mich stark sein. Die Sequenzen vor meinen Augen, so real, als würden sie gerade passieren. Ihr seid mein Traum und meine Hoffnung. Der Atem, der so überlebenswichtig ist. Viel verhauen. Viel passiert. Geprägt durch den Anderen. Vertane Chancen, unverzeihliche Fehler. So viel Dreck gesehen mit unseren zu jungen Augen. Die Realität erkannt und am Ende immer zueinander gestanden.
Ohne meine Mädchen wäre ich so am Arsch.

Kirsten und Bine, unser Lied 

Wie viel Konfetti passt in dein Herz?

 Bunt. Laut. Viel.  Du stehst im gleißenden Sonnenlicht. Dein Blick wandert über den Horizont. Das weite Meer versinkt in deinen Augen und e...