Holzsplitter auf der Tischplatte, Hände rot und mit kleinen Spritzern Blut bedeckt. Der zerbrochene Stift geht unter wie der letzte Hoffnungsschimmer. Aussichtslos, das Geld reicht nicht für ein Fernglas, kann dich nicht mehr sehen aus der Entfernung. Leere Chipstüte, leerer Magen. Die Ahnungslosigkeit in deinen Augen ist nicht übersehbar, doch was du denkst, kann ich nicht sehen. Wärst du nicht so kompliziert wie ich, dann würden wir nicht aneinander vorbeilaufen, doch genau das ist der Grund, der unsere Blicke treffen ließ. Der Eyeliner klebt über meiner Lippe, tropft schwarz auf meinen Oberschenkel. Der Kopf ist zu schwer, um ihn oben zu halten, du bist zu weit weg, um dich fassen zu können.
Niemals werde ich jemanden so lieben wie dich, auch wenn du nur noch ein Stern am Himmel bist, der mir den Weg aus der Dunkelheit zeigen soll.
Freitag, 30. Dezember 2011
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Gib mir Licht
Du siehst mir in die Augen, ich kann die Lügen lesen. Bist ein offenes Buch, doch ich will die Zeilen nicht verstehen, will die Bedeutung der Worte nicht glauben. Das Gute ist verborgen und ich suche danach, wie ein Taucher in der Tiefe. Alles ist dunkel, die Luft wird knapp, doch der Schatz bleibt in den Schluchten versunken. Die Kraft geht aus, ich schwimme und schwimme immer weiter, hab Angst vor den versteckten Gefahren, doch ich ignoriere sie. Maske auf - das starke Mädchen spielen. Wer sich vor der Dunkelheit fürchtet, wird umso länger auf den Tag warten müssen, da die Angst die Zeit so langsam wie möglich kriechen lässt. Ich sollte aufhören, nach dir zu suchen.
Sonntag, 25. Dezember 2011
Es ist egal wo das Ziel ist...
Wimpern getuscht, Puder im Gesicht, bestes Grinsen aufgesetzt, Haare antoupiert, Rock am glitzern, mit den Gedanken bei dir. Ungewissheit die mich an dir festhalten kann, ohne, dass du etwas dafür tun musst. Alles, was so abstoßend wirken könnte, zieht mich noch mehr an. Keine Garantie auf einen Platz in deinem Kopf, das zappeln macht mich wahnsinnig und gleichzeitig so gespannt auf das Ende. Endlos komplizierte Geschichten, ineinander verwickelt und trotzdem kann ich klar sehen, wenn du vor mir stehst. Hast mir den Verstand nicht geraubt, hast mich nicht verliebt gemacht, nichts. Alles was du getan ist, du hast mein Herz zum klopfen gebracht auf kuriose Art und Weise. Wenn du mir ins Ohr brüllst und ich lächeln muss, weiß ich nicht wieso ich es niedlich finde. Peinlichkeiten sind durch deine Trotteligkeit nicht mehr peinlich neben dir, aber ich mag es. Ohne Grund, gesehen und nicht mehr weggesehen. Mein Blick kann sich von dir nicht lösen, wenn du durch den Raum torkelst, wie festgeklebt und ich weiß du wirst lächeln und ich weiß ich werde lächeln und ich weiß, du wirst nicht mehr aus meinem Kopf gehen, den gesamten scheiß Abend lang.
Samstag, 24. Dezember 2011
Bettwetthüpfen.
Letzte Kippe brennt runter, wie der Tag - alles zerfällt einfach zu Asche. Der Regenbogen verliert alle Farben, wirkt monoton. Sämtliches Glück geht verloren, wie du aus meinem Kopf, aus meinen Gedanken. Bin zu wach um rumzusitzen, doch zu schwach um nochmal aufzustehen. Die perfekt nachgemalten Konturen meiner Lippen verwischen allmählich, hast mein aufgemaltes Lächeln weggeküsst. Die eindeutige Zweideutigkeit deiner Lügen lässt mich verstummen, meine Gefühle überschlagen sich. Ein letzter tiefer Zug, Rauch in meinen Lungen, dann erlischt die letzte Glut, wie das Feuer zwischen uns. Hast mit offenen Karten gespielt, doch ich hoffte trotzdem auf ein Wunder.
Einer ist schlimmer, als der andere.
Einer ist schlimmer, als der andere.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Ich weiß alle deine komischen Geschichten sind wahr...
Ich laufe einer Illusion hinterher. Ich suche nach Wasser in der Wüste, nach Wärme in dieser kalten Nacht, nach Verstand in dieser armseligen Stadt, nach Liebe an einem gefühllosen Ort, suche nach dir neben mir. Ich balanciere auf einem dünnen Seil und verlier nach und nach an Mut und Gleichgewicht. Würde ich fallen, könnt mich nichts retten, ich würde fliegen, frei wie ein Vogel mit einem letzten Schrei hinauf zu dir. Mein Lächeln wird zu einem verzerrten Grinsen, so zwanghaft und unglaubwürdig, wie deine gespielten Gefühle. Ich will nie wieder deine Stimme hören, will nie wieder an dich denken müssen, auch wenn ich dabei Gänsehaut bekomme. Meine Wunden waren verheilt, perfekt kaschiert, doch du hast unter das Make-up gesehen, hast mehr verstanden, als mein eigenes Spiegelbild es hätte tun können und warst trotzdem zu weit weg. Bist auf der anderen Seite des Ufers, mein Boot ist kaputt und schwimmen wäre zu weit. Wenn wir uns nicht in der Mitte treffen, bin ich verloren.
"Ich weiß alle deine komischen Geschichten sind wahr,
der Tag hat gestimmt, es war nur nich das richtige Jahr."
"Ich weiß alle deine komischen Geschichten sind wahr,
der Tag hat gestimmt, es war nur nich das richtige Jahr."
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Es ist lächerlich.
Ich erfriere. Heizung auf Höchststufe, so wie wir. Vollgas Richtung Weltende, auch wenn es nie ein Ende geben wird. Wir steuern aufeinander zu, während wir uns immer mehr voneinander entfernen. Ich hör dich schreien, doch kann den Sinn der Worte nicht begreifen. Zu lang geredet, Worte tausendmal erneut zerkaut, wie eine Kuh. Widerkäuer, widerlich. Du bist arrogant, doch noch lange nicht so bekloppt wie ich. Jeder Buchstabe lässt dich meine Wut verstehen, auch wenn du die wahre Bedeutung gar nicht kennst. Mein Herz pocht, ich hör es schlagen, ohrenbetäubend laut dröhnt es durch den ganzen Raum. Um mich rum alles erfüllt von Stille, der Lärm macht mich taub. Würde ich den Sinn erkennen, würde ich auch nochmal kämpfen, würde ich nochmal die letzte Kraft nehmen, doch meine Sicht auf das "wozu" ist vernebelt, mein Selbstmitleid blendet mich. Ich bin so glücklich, dass kann ich dir nichtmal beschreiben, will ich auch nicht, denn du wirst es mir nehmen. Auch wenn nichts mehr Zukunft hat und ich sämtlichen Sinn für die Realität verloren habe, werd ich es allein schaffen. Ich werd es irgendwie schon grade biegen, wie auch immer, aber ohne dich.
Dienstag, 20. Dezember 2011
Du hast mir den Kopf verdreht.
Ich denke nicht eine Sekunde an dich und wenn ich es doch mal tun sollte, dann nur, wie dämlich ich dich finde. Ich mag weder deine Art zu lächeln, noch deine Art zu küssen. Es interessiert mich nicht im Ansatz, wenn du ein anderes Mädchen hast, weil du nicht mein Typ bist. Generell würde ich niemals behaupten, dich zu mögen, weil es auch gar nicht stimmt. Deine peinlichen Aktionen finde ich nicht süß, es hat mir nie etwas bedeutet mit dir zu reden. Ich fand es nicht lustig, wenn wir uns gegenseitig auslachen konnten und wir haben nicht zusammen gepasst. Mein Herz hat nicht schneller geklopft und ist immer im Takt geblieben und ich fand es auch nicht schön, mit dir zu tanzen. Unser Foto schau ich mir gar nicht an und ich könnte es eigentlich auch löschen. Meine Wangen sind nicht rot geworden, als du meine Hand genommen hast und ich habe auch nicht angefangen zu zittern. Als du den Raum vollkommen nüchtern und langweilig wie immer betreten hast, fand ich dich sowieso nicht toll und habe dich auch nicht von anderen Feiern wieder erkannt, weil du mir nie aufgefallen bist. Es war auch absolut nicht niedlich, als du den dummen Adventskranz anzünden wolltest, obwohl noch gar nicht Sonntag war und jedesmal, wenn ich dich angelächelt habe, war es nicht ernst gemeint. Die Herzen, die ich überall hin male sind nicht für dich, du hast sie eh nicht verdient und ich sage es nochmal, mein Typ bist du ja eh nicht. Wir kennen uns kaum und die durchgemachte Nacht und der gesamte Samstag war vollkommen ohne Bedeutung. Und selbst wenn all das hier gelogen wäre, würde ich es eh nicht zugeben.
Sonntag, 18. Dezember 2011
Mein Kater Vodka lässt mich nicht aufhören an dich zu denken.
Gedankenlos sitze ich lächelnd da, seit Stunden. Die Zeit vergeht, ich verschwende sie, wie mein Geld bei H&M, doch ich kann nicht anders, muss zur Ruhe kommen. Mein Kopf ist leer, auch wenn er mit Gedanken überfüllt ist. Die Schmerztablette fängt nicht an zu wirken und ich wünschte, dass ich wüsste, was du gerade denkst, tust, sagst, oder fühlst, obwohl es mich nicht interessiert. Die Sonne ist untergegangen, auch wenn es zu früh ist, genauso wie wir, wobei wir jetzt schon wieder zu spät sind und alles verpasst haben, was uns hätte retten können, oder nicht? Ich wünschte, es gäbe einen Restart Knopf. Nein ich möchte nichts verändern und wenn, dann nur gering, aber ich will es nochmal erleben. Dieses wunderbare Gefühl nochmal spüren, das ist alles.
Mit jedem deiner Fehler <3
Mit jedem deiner Fehler <3
Samstag, 17. Dezember 2011
Meine größte Lüge ist die einzige Wahrheit.
Und ich sitze hier, warte auf mein blondes Mäuschen und denke nach. Die letzten Wochen haben mich aufgewühlt, haben mich aus der Bahn geworfen. Zu viel Alkohol floss durch meinen Körper, zu viel Rauch landete in meinen Lungen, hab mich von zu vielen Kerlen verarschen lassen, hab zu viele geküsst, hab zu viel nachgedacht, hab zu lange wach gelegen, hab zu viel in den Spiegel gesehen und meine tägliche Beschäftigung vollführt. Renn von einer Fete zur nächsten, renn von einem Spiel zum andern. Ich denk nicht mehr nach, ich handle intuitiv. Das, was du immer von mir haben wolltest, bricht mir jetzt das Genick und du hörst dem Knacken genussvoll zu. Deine Worte sind tief in mein Gedächtnis eingebrannt und alles was ich wollte, war mein Leben zurück, war die Freiheit genießen. Hab Fehler gemacht, aber bereue sie nichtmal, weil das Kribbeln zu aufregend und der anschließende Schmerz zu schön war. Ich wollte Aufmerksamkeit um jeden Preis, doch als ich sie bekam, war sie eine erbärmliche und auch noch schlechte Lüge, auf die ich bei vollem Bewusstsein aus Verzweiflung eingegangen bin. Eure Masche ist gleich, immer und immer wieder, doch es verletzt mich kaum noch. Meine beste Entscheidung werde ich nicht treffen, weil der Nervenkitzel zu kurz kommt, weil der Rausch zu schwach wäre. Meine zitternden Hände tippen verzweifelt Buchstaben, die kaum noch Sinn ergeben und trotzdem auf irgendeine Weise verständlich erscheinen. Ich trauere dir nicht hinterher, obwohl ich weiß, dass das nicht stimmt. Dein Name ist x, weil ich zu unentschlossen bin, um mich zu entscheiden und x steht für dich, dich, dich oder dich und im Endeffekt für keinen. Mein Name ist beschmutzt, so wie das missbrauchte Vertrauen, was du mir geschenkt hast. Es ist mir egal, ob du bleibst oder nicht, denn gut wird es sowieso nicht werden.
Freitag, 16. Dezember 2011
Was du für mich bist.
Der Mensch, der immer bei mir sein wird, wenn ich unten liege. Ich kann vom Mond fallen und auf dem Boden aufkommen, doch ich werde lachen, solange du meine Hand hältst. Ich werde aufstehen, immer und immer wieder, damit ich noch tausend Momente mit dir gemeinsam durchleben kann. Ich will mit dir zusammen kämpfen, gegen alles und jeden, bis in alle Ewigkeit. Wir sind zu stolz, um unsere Fehler zuzugeben, aber wissen trotzdem immer, dass der andere Recht hat, doch das ist okay. Unsere Meinungen knallen frontal gegeneinander mit Tempo 230 km/h, trotzdem tun wir uns dabei nicht wirklich weh. Haben ein paar Kratzer erhalten, wenige Wunden, die uns nur noch stärker machen. Ich hab dich an mich geklebt mit Sekundenkleber, das Lösungsmittel hat noch keiner entdeckt und selbst wenn irgendein Langweiler ohne Freunde mal diese Erfindung macht, wird es uns nicht trennen. Wir können von einander weglaufen wie wir wollen, es ist wie bei Bernd das Brot - wir laufen an der einen Ecke raus und kommen an der anderen wieder rein. Worüber er sich ärgert, das ist unser Glück. Zu viele laufen herum, die mich nur als Stück Fleisch betrachten. Zu viele, die mich nicht kennen und es doch glauben, doch ich weiß, dass du mich kennst. Vielleicht nicht immer zu 100%, dafür aber manchmal mehr, als ich mich selbst. Du bist mein Kontrast und trotzdem wie mein Spiegelbild, ich weiß nicht wie ich uns beschreiben soll, aber ich weiß, dass wir zusammengehören. Ich habe mich bemüht, mich so einfach wie möglich auszudrücken, damit du verstehst, was ich dir sagen möchte. Ich will dir danke sagen. Danke, dass du mich erträgst, danke, dass du mich hältst, danke, dass du mich liebst.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Auf meinem Kompass klebt ein Kaugummi.
Alles ist okay, es läuft bestens. Ich lasse hinter mir, was mich verrückt gemacht hat. Ich kann wieder atmen und plötzlich wirfst du mich aus der Bahn. Ich bin so verwirrt, dass ich nichtmal mehr schreiben kann. Es fällt mir schwer die Tasten zu treffen, kann meine Gedanken nicht mehr in Worten ausdrücken, aber Worte reichen dafür sowieso niemals aus. Vielleicht möchte ich gerade gern schreien, vielleicht wird es mir aber auch gar nichts bringen. Es kann auch einfach sein, dass ich mir alles nur einbilde. Ich hab so viel gesehen und kenn trotzdem nichtmal ein kleines Stück von dieser Welt. Ich kann mich nicht entscheiden, was ich will, was ich brauche, was ich denke, was ich fühle. Wünschte mir, ich hätte eine Ahnung, in welche Richtung ich jetzt gehen soll, doch es gibt so unendlich viele, aber keinen Ausweg und keine Möglichkeit zur Flucht. Ich hab mich im Wald verrannt und kann den Himmel nicht mehr sehen. Hab die Orientierung verloren und renne planlos durch die Dunkelheit. Wo ist das Ziel und wie erkenne ich, dass ich dort bin? Gibt es überhaupt ein Ziel? Vielleicht bist du Teil des Spiels, vielleicht auch nur eine Nebenrolle, ein kleiner Statist, ein Requisit, doch was passiert, wenn du perfekt bist für die Hauptrolle und ich lass dich gehen? Dann ende ich wie Dieter Bohlen, ich lass die Guten gehen, damit ich Mainstream vermarkten kann. Dann traue ich mich nicht, neue Wege zu gehen, aus Angst zu versagen, doch die Chance zu versagen ist groß. Ich wünscht, genau jetzt würde eine Sternschnuppe vorbeifliegen und alles würde einfacher werden, nur damit ich wieder eine Richtung finden kann.
Dienstag, 13. Dezember 2011
I could really use a wish right now.
Ich weiß nicht was ich mir erhoffen soll, hab keine Ahnung
woran ich glauben kann.
Es fühlt sich so kalt an in deiner Nähe
&' trotzdem ist mir so warm.
Meine Hände wollen anfangen zu zittern,
mein Atem beginnt langsamer zu werden.
Ich spüre wie das Blut pocht,
ich werde ganz losgelöst vom Boden.
Will fliegen,
vielleicht tue ich es ja gerade schon.
Bitte lass es doch einmal so laufen,
wie ich es haben möchte.
Montag, 12. Dezember 2011
- Nicht mehr nachdenken, einfach machen. Keinen Augenblick bereuen, kein Blackout schadet uns, keine schlaflosen Nächte werden uns quälen. Einfach loslaufen, nicht überlegen, was richtig und was falsch ist. Wozu auch? Es kommt sowieso immer wie es kommen muss, wir können machen was wir wollen. Nichts, wofür wir uns entscheiden, wird ein Fehler sein. Natürlich, es kann sein, dass wir auch mal einiges wegstecken müssen, doch was macht das schon, wenn wir den Moment genossen haben? Wenn wir glücklich waren? Wir sind zu jung, um unser Leben auf die kleinste Sekunde zu planen, um jeden Fehler zu vermeiden, um uns selbst zu ernst zu nehmen, um brav zu sein, um uns über jede Konsequenz Gedanken zu machen. Irgendwann werden wir nämlich die Zeit, die wir jetzt verschwenden, vermissen und es bereuen, dass wir nicht gelebt haben. Irgendwann, wenn wir zu uns selbst gefunden haben. Irgendwann. Jedoch nicht jetzt.
Sonntag, 11. Dezember 2011
Primitiv maskiert, doch für euch reicht es.
Meine Hände sind taub. Saß stundenlang am Fenster, Sonne ging unter, Licht ging aus, die Welt getaucht in eine schwarze Hülle. Der Apfelsaft brennt auf der Zunge, Essen geht nichtmal ein Bissen runter. Und ich sitze, sitze und weiß nicht worauf ich warte. Beobachte den Himmel, vorbeiziehende Wolken. Irgendwo zwischen oben und unten, zwischen grau und bunt, zwischen Wut und Glück, zwischen dir und mir, genau da bin ich. Der flehende Blick in den Himmel, mit Liebe für dich, mit der Gewissheit, dich wiederzusehen, irgendwann. Eine Schachtel weggeraucht, dein Name schallt durch meinem leeren Kopf. Verkrampftes Lächeln, in den Mundwinkeln die Tränen, voll von Angst. Ich löse mich vom Fensterbrett, fühle mich, als würde ich schweben, wünschte ich würde schweben. Ich frage nicht nach Gründen, die gibt es nicht, habs eingesehen und akzeptiert. Es kommt so, wie es muss, wie sollen wir uns auch wehren. Fühl mich selbst erbärmlich, bin angewidert von meinem Spiegelbild. Ich warte auf das Nichts, weiß nicht wann es kommt, ob es kommt, wie es kommt. Steh vor nem Berg, kann nicht sehen, was dahinter ist. Muss mich jetzt entscheiden, geh ich weiter oder nicht? Zurück gibt es nicht, nur nach vorn. Alles dreht sich, schneller und schneller. Ich verliere das Bewusstsein, klappe zusammen, so lächerlich, voll und ganz versunken im Hass.
Ich werd dem Ruf gerecht.
Ich lass es fließen durch meinen Körper. So süß, so belebend, so lebensnotwendig in der Sinnlosigkeit. Will den Rausch spüren, merke wie der Boden dreht, wie mein Leben kippt. Spür wie der Raum vibriert, pulsierendes Blut in meinen Adern. Augen schließen, wegtreten, so ist der Standard, egal wie ich mich wehre. Pegel steigt von Schluck zu Schluck, leerer Magen - leeres Hirn. Nichts ist real, wie im schlechten Film, wie bei Hollywood. Du kriegst, was du erträumt hast, bekommst, was du dir gewünscht hast. Augen öffnen, Arm um die Taille und dein Geruch auf meiner Haut erzählt mir von der Nacht.
Ich hab die Sonne im Gesicht und frag mich wo das Richtig endet und das Falsch beginnt.
Ich hab die Sonne im Gesicht und frag mich wo das Richtig endet und das Falsch beginnt.
Samstag, 10. Dezember 2011
Immer werden wir so bleiben.
Der Gedanke daran plagt mich, meine Fehler rennen mir erbarmungslos hinterher und ich muss mir selbst dabei zu sehen, wie ich mich selbst verrate. Muss mit ansehen, wie meine Gefühle schwinden, wie ich mich verliere, wie ich vergesse, wie ich Fehler begehe. Von Tag zu Tag wird es einer mehr. Von Tag zu Tag werden sie schlimmer. Bitte lass das aufhören.
Gleich mit einer süßen Maus weggehen. Gleich das Kribbeln spüren, vielleicht auch Enttäuschung, vielleicht Freude, vielleicht Trauer. Aber Glück wird da sein, schön wird es sich anfühlen, weil wir zusammen sind. Mäuschen, wir müssen weniger saufen !
Schlaflose Wochenenden, zu viel Alkohol, zu viel Tabak in den Lungen und alles das mit dir. Zu viele Schmetterlinge, zu viel Enthusiasmus, aber die Hauptsache ist, wir sind für den Moment zusammen, sind für den Moment glücklich und fliegen durch den Raum, wie zwei Glühwürmchen. Wir strahlen, wie zwei Sterne und wir sind so frei wie der Wind. Einfach nur wir beide. <3
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Schlaflose Wochenenden, zu viel Alkohol, zu viel Tabak in den Lungen und alles das mit dir. Zu viele Schmetterlinge, zu viel Enthusiasmus, aber die Hauptsache ist, wir sind für den Moment zusammen, sind für den Moment glücklich und fliegen durch den Raum, wie zwei Glühwürmchen. Wir strahlen, wie zwei Sterne und wir sind so frei wie der Wind. Einfach nur wir beide. <3
Sturzflug. Sturztrunk.
Kenn noch den Klang deiner Stimme, auch wenn er schon verblasst ist. Nur noch eine Erinnerung an Zeiten die weiter weg sind, als die Sterne. Hab mich gestreckt wie eine Bekloppte, wollte den Himmel berühren und hab mich an der Realität geschnitten. Pflaster auf den Wunden sollen meine Illusion von der Perfektion verbergen, es ist mir peinlich, geglaubt zu haben, dass es einfach wäre, zu fliegen.
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Wann kann ich endlich wieder schlafen?
Ich kann mein Leben nicht mit Worten beschreiben, kann nicht im Ansatz erklären, was ich gerade fühle. Jedes einzelne Ereignis hat sich tief in mein Herz eingebrannt, mein ganz individuelles Tattoo. Ich will tanzen, ich will schreiend und singend durch die Straßen tanzen, im Regen auf der Wiese liegen & in den Himmel schauen. Ich will alles erleben, was nur möglich ist im Leben. Ich will hoch und runter und wieder nach oben. Meine Hand ins Feuer legen, mit dem Teufel Roulette spielen und alles aufs Spiel setzen, in den Himmel fliegen und von einer Wolke springen, um letztendlich wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen. Schenk mir Höhenflüge, schenk mir Tränen, streichel mich, schrei mich an. Das ist, was ich brauche. Ich will mit Tempo 230 fahren und trotzdem alles mitnehmen, alles sehen, alles spüren, jeden Windhauch. Gib mir das Gefühl von Freiheit und reiß mich mit. Ich will etwas, worum ich kämpfen kann, etwas was mich wahnsinnig macht und im selben Moment glücklich. Alles was ich jetzt gerade brauche, ist ne Flasche Asti und dich, oder auch nicht?
Und jetzt geh ich mein tolles Lied hören <3
Und jetzt geh ich mein tolles Lied hören <3
Montag, 5. Dezember 2011
Noch ein Drink und ich fliege.
Wie soll man es schon beschreiben, irgendwann ist es einfach da. Ich sitze lächelnd in meinem Zimmer, hör dieses unglaublich geniale Lied, was nichtmal im Ansatz sinnvoll ist und bin glücklich. Es ist nichtmal so, dass ich weiß, wieso. Die Kippe brennt runter, während die Zeit an mir vorbei läuft wie ein Film. Mit der Zeit lernt man dazu, ich habe wieder zu mir selbst gefunden. Ich kenne jeden meiner Fehler, bereue nur wenige von ihnen. Wir müssen erst ziemlich viel Müll sehen, um zu erkennen, worum es uns geht. Ich tanz durch mein Zimmer mit geschlossenen Augen, ich tanz durch mein Leben, mit dem Kopf nach oben. "Immer, wenn etwas endet, beginnt gleichzeitig etwas Neues." Mich kann keiner mehr retten, ich mache Höhenflüge, um meinem Tiefpunkt zu entkommen, das schwarze Loch, was mich nach unten ziehen möchte. Die Kippe ist verglüht, mein Text vorbei und alles was bleibt ist dieses wunderschöne Gefühl am Leben zu bleiben, egal wie hart es ist.
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