Sonntag, 9. Oktober 2011

Lass uns nach den Sternen greifen.

Dieser krankhafte Zwang nach Verwirklichung unserer nächtlichen Träume macht uns zu Jägern des Unmöglichen, zu verzweifelten Tieren in der Wildnis kurz vor dem Hungertod. Unser Durst ist erst gestillt, wenn auch der letzte Tropfen uns und keinem sonst gehört. Wir sind erst zufrieden, wenn wir alles haben, was unerreichbar ist. Das Wertvolle. Erstrebt von Jedem. Unsere Hoffnung auf das Gute hat versagt, auch wenn es uns umgibt durch so kleine Dinge. Die Blume in deinem Haar, das Symbol der Freiheit, so klein, so verwelkt. Die Sonnenstrahlen bleiben matt, viel zu trist. Es gibt nicht wundervolleres als das Lächeln eines Anderen und doch sehen wir nicht ein, dass Andere glücklicher erscheinen als wir. Wollen wir in Selbstmitleid versinken? Können wir unsere Sandburg zerstören, die wir uns mit viel Kraft und Mühe erbaut haben und neu beginnen? Einen neuen Anfang mit einem komplett anderen Ende? Das wonach wir streben ist nicht der Besitz, sondern das Gefühl, gebraucht und geliebt zu werden. Tick Tack. Die Zeit rennt davon.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wie viel Konfetti passt in dein Herz?

 Bunt. Laut. Viel.  Du stehst im gleißenden Sonnenlicht. Dein Blick wandert über den Horizont. Das weite Meer versinkt in deinen Augen und e...