Donnerstag, 29. Dezember 2011
Gib mir Licht
Du siehst mir in die Augen, ich kann die Lügen lesen. Bist ein offenes Buch, doch ich will die Zeilen nicht verstehen, will die Bedeutung der Worte nicht glauben. Das Gute ist verborgen und ich suche danach, wie ein Taucher in der Tiefe. Alles ist dunkel, die Luft wird knapp, doch der Schatz bleibt in den Schluchten versunken. Die Kraft geht aus, ich schwimme und schwimme immer weiter, hab Angst vor den versteckten Gefahren, doch ich ignoriere sie. Maske auf - das starke Mädchen spielen. Wer sich vor der Dunkelheit fürchtet, wird umso länger auf den Tag warten müssen, da die Angst die Zeit so langsam wie möglich kriechen lässt. Ich sollte aufhören, nach dir zu suchen.
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