Samstag, 19. Januar 2013
Das Leben hat sich verändert.
Das Soduko unsres Lebens, die Zahlen gleichgesetzt mit unsren Taten. Falsche Nummer heißt Neubeginn, falsche Entscheidung durch Unachtsamkeit oder Leichtsinn bedeutet das große Ganze bricht zusammen. Diese Nerven die auf Eis liegen, wie der Whiskey im Glas. Diese trübe Melancholie in jeder finsteren Nacht raubt uns diese freie Sicht auf das, was um uns geschieht und macht uns blind. Diese Macht die wir haben und nicht nutzen ist ohne Sinn. Anstatt unser Leben in die Hände zu nehmen, legen wir es in die Hände eines anderen. Die Veränderung, der sich drehende Planet, all das liegt außerhalb unserer momentanen Vorstellungskraft und wir schließen die Augen vor der Realität und auch das Fenster, die Luft wird stickig und alt. Die Wunden sind vernarbt, beginnen nicht mehr zu bluten, doch mit jedem Anblick tut es wieder weh, als wären sie noch ganz frisch. Der Geruch vom Meer ist diese Sehnsucht du wir haben, weit weg von dieser Engstirnigkeit und den viel zu früh kommenden Sorgenfalten. Die Haare werden schneller grau, die Endorphine ziehen aus, weil sie an unserer Seele erfrieren. Wir werden stumm mit den Jahren.
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