Montag, 19. November 2018
Apathie.
Millionen Songs, unendlich viele Zeilen, die dir sagen, dass du aufstehen kannst, dass du aufstehen musst und trotzdem knickst du ein bei jedem Wort. Millionen Faben, unendlich viele Nuancen, die alle schreien, dass du strahlen kannst, dass du strahlen musst und doch verblasst du bei jedem Blick auf diesen Regenbogen. Willst es in Worte fassen, sie schwirren durch deinen Kopf, doch du kannst sie nicht sortieren, sie nicht in die richtige Reihenfolge bringen. Deine Gedanken sind im freien Fall, du schwebst mit ihnen schwerelos über den Zeilen deiner Geschichte, die du schreiben willst. Alles in dir ist taub, kannst kaum spüren, wie sich deine Emotionen erbarmungslos in deinen Unterarm krallen, um dich aufzuwecken. Du suchst nach einem Gefühl, nach irgendetwas, dass sich nach Leben anfühlt, doch du greifst nur ins Leere. Jedes Wort, jeder Satz, jeder Ton, jeder Blick, der dich sonst berührt hat, scheint bedeutungslos. Alles um dich wirkt so klein, als würdest du aus dem Fenster eines Flugzeugs schauen und immer weiter nach oben steigen.
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